Die
komplette Shure Präsentation auf der IFA bestand aus den
beiden Repräsentanten Christophé Kretzschmar und Uwe
Wichert sowie einem Pop-Up Display. Noch nicht mal eine Vitrine
war vorhanden. Allerdings konnte man die beiden ansprechen. Jeder
hatte das komplette Shure Programm an In-Ear-Kopfhörern umgehängt,
bereit die Ohrstöpsel der Wahl den Interessenten für
einen kurzen Check am eigenen I-Pod oder einer anderen Signalquelle
zu überlassen.
Der
E2c rechts im Bild ist das günstigste Modell der Shure In
Ear Kopfhörer. Der Wirkungsgrad ist 105dB bei 1mW, die Impedanz
beträgt 16 Ohm. Dieses Modell ist wahlweise in schwarz oder
transparent erhältlich. Der E2c arbeitet technisch mit einem
Mikrotrtreiber. Abweichend von den anderen Modellen wird hier
statt des gelbes Ohrpolstersatzes der mit den Kopfhörern
abgebildete orange Polstersatz mitgeliefert.
Um
die In Ear Kopfhörer an die persönlichen Gegebenheiten
des jeweiligen Hörers anzupassen gibt es ein umfangreiches
Set mit insgesamt sieben verschiedenen In-Ear Polstern in verschiedenen
Größen und Ausführungen, das jedem Shure In Ear
Kopfhörer beiliegt. Bei allen Modellen außer dem E2c
sind im Lieferumfag die gelben Polster mit dabei. So kann jeder
schnell den Shure Hörer an seine eigenen Ohren anpassen.
Alle Shure Ohrhörer habe übrigens Kevlar-ummantelte
Kabel, die besonders widerstandsfähig sind. Leider wird nur
beim E4c und beim E500PTH ein 6,3mm-Adapter mitgeliefert.
Die
E3c Modelle haben mit 115dB bei 1mW einen um 10dB höheren
Wirkungsgrad als die E2c Ausführung und eine Impedanz von
26 Ohm. Der E3c ist wahlweise in schwarz oder weiß erhältlich.
Die E4c Ohrhörer unterscheiden sich optisch durch den Metallring
von den kleineren Modellen. Der technische Unterschied liegt in
der sogenannten Tuned Port Technologie, die laut Shure die Luftzirkulation
um den Treiber verbessert und positive Auswirkungen auf den Frequenzumfang
haben soll. Den E4c gibt es in einer Art creme oder sand oder
alternativ in schwarz.
Der E500PTH ist das Spitzenmodell der Shure In-Ear Hhörer
und kostet fast das doppelte des E4c Modells. Allerdings hat Shure
hier auch technisch richtig geklotzt:
Dem
Hörer beigefügt ist ein Push-To-Hear Modul mit integriertem
Mikrofon. Das macht es möglich, mal eben zwischendurch mit
der Außenwelt Kontakt aufzunehmen, ohne erst die Ohrhörer
umständlich aus den Ohren zu fummeln und sie hinterher mühsam
wieder einpassen zu müssen. Gute Idee. Die Hörer selber
verfügen über jeweils einen Hochtontreiber und zwei
Subwoofer. Außerdem gibt es einen integrierten Lautstärkeregler.
Der E500PTH wird mit zwei zusätzlichen Kabeln für die
alternative Nutzung ohne PTH Modul geliefert. Der Wirkungsgrad
beträgt 119dB bei 1mW und einer Impedanz von 36 Ohm.
Es ist interessant, die vier unterschiedlichen Shure Modelle im
Kopfhörerrechner hier auf der
Website zu vergleichen. |