Nachdem
ich auf der letzten IFA nur als Besucher einen Eindruck vom ausgedehnten
Messegelände bekommen hatte, gab es dieses Jahr kurzfristig
die Gelegenheit, Ausstellungsfläche zusammen mit trivox
zu belegen. Daß unser Stand ausgerechnet in der Car-Hifi
Halle 2.2 lag, tat dem Erfolg letztlich keinen Abbruch, allerdings
hätten wir uns zwischendurch natürlich ein etwas leiseres
Ambiente gewünscht...
Im
Gesamtbild des Messestandes sind trivox-Entwickler Daniel Erlemann
und Reiner Mildenberger - Freund des Hauses trivox und während
der IFA unersetzlich - zu sehen. Vorne links in der Übersicht
ist der Demonstrationsaufbau des audiophilen Schreibtisches mit
den brandneuen Minilautsprechern XS, angetrieben vom Black Cube
Stamp. Bei der XS wurde, wie bei allen anderen trivox-Lautsprechern
auch, das Chassis zusammen mit dem Gehäuse entwickelt. Das
Ergebnis: Eine sehr detailreiche Wiedergabe von ca. 85 Hz bis
16.000 Hz bei einem Wirkungsgrad von erstaunlichen 92dB. Dem Black
Cube Stamp vorgeschaltet war der
Black Cube Linear USB als Vorverstärker und wechselweise
ein Notebook über den USB-Anschluß oder ein iPod über
den analogen Anschluß als Quelle. Im Bild rechts sieht man
die Konfiguratrion mit dem iPod. Bei den Montagebügeln, mit
denen Black Cube Linear USB und Black Cube Stamp unter dem Tisch
befestigt waren, handelt es sich nicht um Spezialanfertigungen
für die IFA, sondern um erhältliches Zubehör für
die Geräte.
Auf
der Ifa 2006 waren die ersten Serienmodelle der XS in Betrieb.
Diese sind standardmäßig mit Birkeenfurnier ausgestattet.
Gegen einen Aufpreis sind diese Lautsprecher aber auch, wie alle
trivox-Boxen, in einer vielzahl von verschiedenen Furnieren erhältlich.
Im Bild links ist tatsächlich nur eine kleine Auswahl zu
sehen.
Besonders schön, und deshalb auch in der Vitrine plaziert
war z. B.
die Ausführung in Muschelahorn. Dieses Furnier wirkt geradezu
dreidimensional und läßt den Betrachter instinktiv
mit der Hand danach greifen, nur um zu sehen, ob es wirklich eine
glatte Oberfläche oder die Mondlandschaft ist, die das Auge
wahrnimmt.
Vorführbereit
und häufig gespielt, soweit es die Umgebungslautstärke
waren auch die pureS Zweiweglautsprecher der Optik nach, bei denen
es sich aber faktisch um Breitbänder mit Supertweeter-Unterstützung
handelt. Die Hochtöner sind erst ab 8000 Hz mit involviert.
Besonderer Clou bei allen trivox-Hochtönern ist, daß
sie sich horizontal um insgesamt 22mm verschieben
lassen, um eine optimale Phasenanpassung an den Hörplatz
zu gewährleisten. Die Vorführanlage bestand aus einem
Cambridge CD-Player, der an an eine Vor-/End- Kombi aus Black
Cube Linear und Black Cube Stamp angeschlossen war. Bei einem
Wirkungsgrad von über 93dB konnte man es regelrecht krachen
lassen, ohne mit Dynamikeinschränkungen leben zu müssen.
Im Bild rechts sieht man den trivox-Entwickler Daniel Erlemann
neben einer PureS in Platane.
Um
den Stand für die Messebesucher noch etwas spannender zu
machen, hatte Reiner Miildenberger einen an der Frontseite verspiegelten
Schrank organisiert. Alle ca. 20 Sekunden wurde dann ein anderes
Fach hinterleuchtet. Fotografieren lies sich der so präsentierte
Schrankinhalt allerdings nicht so gut: Zu viele Spiegelungen.
Das Bild vermittelt einen kleinen Eindruck davon. Zusehen sind
eine pureS Frequenzweiche und andere Boxenbauteile.
Die
komplette trivox-Produktlinie besteht aus insgesamt vier verschiedenen
Modellen. Auch das mittelere Modell, die pureM war zu sehen. Sicher
keine Selbstverständlichkeit: 20 Jahre (!) Garantie auf die
Lautsprecherboxen. Bei der gebotenen Fertigungstiefe kann man
davon ausgehen, daß der Hersteller weiß, warum er
diese Garantie anbieten kann.
Weitergehende Info:
Prospekt
Black Cube Linear
Prospekt
Black Cube Linear USB
Prospekt
Black Cube Stamp
Prospekt
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