Kopfhörerverstärker.de >> IFA 2005 Sennheiser
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IFA
2005: Einleitung
- AKG - Beyerdynamic
- Sennheiser - van
den Hul - ARD
Mein
erster Weg führte mich zum Sennheiser Messestand, der nahe dem
Eingang war, den ich benutzte. Dort kümmerten sich (geschätzt)
ungefähr dreißig Leute um die Messepräsentation.
Zur
Versorgung der Kopfhörer dienten überwiegend ungefährt
ein Dutzend I-Pods als hauptsächliche Audioquellen. Die separate
High End Kabine hatte auf den ersten Blick etwas von einem Aquarium
an sich.
Die
High End Kabine war oben offen. Die nötige Klimaanlage und vor
allem die nötige Brandvorsorge (Sprinkleranlage) hätten
sonst den Aufwand drastisch erhöht. Drinnen gab es einen DVD-Spieler
auf dem eine Norah Jones live DVD lief, einen Surroundverstärker
von T&A, einen Flachbildschirm und Klein & Hummel (K&H)
Surround-Lautsprecher. Sennheiser hat K&H, einen weltweit anerkannten
Hersteller von professionellen Studiomonitoren, vor einiger Zeit übernommen,
um das Portfolio im Bereich Festinstallation zu erweitern. Während
meiner Anwesenheit am Stand,waren die Lautsprecher allerdings nicht
in Betrieb. Zum Einen waren die Besucher der High End Kabine vorwiegend
an Kopfhörern interesssiert, zum Anderen, aber dazu später...
Es
waren drei verschiedene dynamische Kopfhörer (HD595, HD600 ad
HD650) jeweils an einen Black Cube Linear angeschlossen. Guenter Hitz
von Sennheiser erklärte, daß man darunter leicht einen
dynamischen Kopfhörer finden konnte, der dem persönlichen
Hörgeschmack am nächsten kommt. Tatsächlich seien alle
drei Modelle elektrisch recht ähnlich, unterscheiden sich aber
in bestimmten Details. Es bleibt also dem Geschmack des Hörers
überlassen, welches Model er auswählt.

Sennheiser hatte in der High End Kabine auch einen Orpheus, an dem
zwei Kopfhörer gleichzeitig betrieben wurden. Eine wahre Augen-
und Ohrenfreude, wenn auch eigentlich Nostalgie. Günter Hitz
erklärte, daß Sennheiser sich gegenüber den Kunden
der kompletten Auflage von 300 Stück weltweit per Zertifikat
dazu verpflichtet hat, diese Auflage nicht zu übersteigen. Als
Konsequenz daraus ist der Orpheus eines der meistgesuchten (und bestbezahlten)
Geräte auf dem Gebrauchtmarkt. Während meiner Anwesenheit
am Stand war dann auch tatsächlich ein Sennheiser Kunde da, der
"zur Sicherheit" damals direkt zwei Geräte erworben
hatte, für den Fall, daß eines mal repariert werden müßte
(was natürlich bisher nicht nötig war). Der Glückliche!
Das
Team von Sennheiser hatte eine ganze Reihe von neuen Kopfhörern
nach Berlin mitgebracht, die hier ihre Premiere hatten. Darunter waren
zum Beispiel die Typen PMX100 und PMX200, die links im Bild zusammen
mit anderen Kopfhörern aus der Abteilung "Streetwear"
zu sehen sind. PMX100 und PMX200 gab es jeweils auch in einer weißen
Ausführung. I-Pod läßt grüßen...
Es gab auch eine Reihe von neuen, preisgünstigeren Kopfhörern.
Auch diese waren vorher noch nirgends ausgestellt. Die Bilder sind
selbsterklärend.

Der
(vermutlich) andere Grund, warum die Lautsprecher in der High End
Kabine nicht in Betrieb waren, war das DJ Setup. Von Zeit zu Zeit
legte DJ Lodown auf seiner Bühne Platten auf. Vor der Bühne
waren alle DJ-Kopfhörer angebracht und man konnte unter realistischen
Bedingungen den Klang vergleichen. Kreative Idee. Zu diesen Zeiten
konnte mann allerdings in der High End Kabine und auf dem restlichen
Stand kaum mit Kopfhörern hören, geschweige denn mit Lautsprechern.
Immerhin, hier war wenigstens ein echter Profi am Werk...
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