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IFA
2005: Einleitung
- AKG - Beyerdynamic
- Sennheiser - van
den Hul - ARD
Die
schlechten Nachrichten für AKG-Fans zuerst (falls die es nicht
sowieso schon wußten): Die Fertigung des K1000 ist definitif
eingestellt. Ich erhielt diese Nachricht von einer Firma, die bei
mir Kopfhörerverstärker bestellte und mir mitteilte daß
man für die Installation im Museum die letzten zwölf Exemplare
gekauft habe. Neben anderen Kriterien war man auf diesen Kopfhörer
gekömmen, weil die Ohrmuscheln des K1000 nicht mit den Köpfen
der Hörer in Berührung kommen. Bei einer mehrere Monate
dauernden Ausstellung mit voraussichtlich mehreren zehntausend Besuchern
durchaus verständlich. Wer also einen K1000 haben möchte
muß sich von nun an auf dem Gebrauchtmarkt umschauen, oder versuchen,
noch einen bei einem Händler zu ergattern.

Und nun die gute Nachricht: AKG hat zwei neue, hochwertige Kopfhörer
herausgebracht, den K601 und den K701. Diese Kopfhörer waren
so neu, daß beim 701 die elastische Kopfbandjustage noch nicht
funktionierte. Das wird natürlich in der Serie abgestellt sein.
In den Pressematerialien vergleicht AKG den K701 mit dem K1000. Das
ist bei einem Preis von weniger als der Hälfte des K1000 schon
ein Wort. Klanglich kann man noch nicht viel sagen, aber optisch gefällt
mir ganz persönlich der K601 besser als der K701. Der weiße
Lack des K701 ist ein bißchen zuviel des guten. Gut, das ist
natürlich Geschmacksache. Ich selber habe zwei AKG Kopfhörer
(K240DF and K500), die ich immer noch von Zeit zu Zeit verwende.
Oben von links nach rechts: K701, K601, Martin Giessauf Product Manager
für Kopfhörer bei AKG. Er ist derjenige, der entscheidet,
was die Ingenieure entwickeln sollen und wie die Endprodukte auszusehen
haben.
Wirklich
gut gefallen hat mir die Präsentation der "noise reduction"
Kopfhörer K28. Zwei Flugzeugsitze waren mit diesen Kopfhörern
ausgestattet. Man konnte Platz nehmen und den Effekt der Geräschunterdrückung
ausprobieren. Hierzu wurde separater "Fluglärm" über
Lautsprecher eingespielt. Gleichzeitig lief auf einem Bildschirm ein
Spielfilm. Das waren wirklich sehr live-ähnliche Testbedingungen
Ebenso gefallen hat mir vor allem der Verkaufspreis von ca. 120,-
EUR
inkl.
MWSt (in Deutschland) Auf der rechten Seite sieht man ein Bild des
K28 mit den kardanisch beweglichen Ohrmuscheln.
Nein,
ich bin kein Car Hifi Fan und das war auch kein Kopfhörer Setup,
aber die Viper mit dem kompletten JBL Einbau war schon ein Bild wert.
AKG gehört zu Harman International (AKG, JBL, Lexicon, Madrigal,
Mark Levinson, Revel, Revox, Urei etc.) und Harman hatte praktisch
eine ganze Halle mit jeder Menge Präsentationspersonal und Ausstattung
Darunter waren auch mindestens drei Autos mit verschiedenster Ausstattung.
Harman
hatte auch zwei komplette DJ Setups aufgebaut, ausgestattet mit Urei
DJ Mischpulten, Plattenspielern und AKG K181 Kopfhörern. Man
konnte also sein eigener DJ sein und die Kopfhörer unter live
Bedingungen testen.
Hier
sind Bilder des Aufbaus und vom K181, der ebenfalls noch nicht vorher
in "freier Wildbahn" zu sehen war, wie man mir sagte.
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